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Der US-Dollar steigt aufgrund der schwächeren Nachfrage nach Schutzgütern

Der US-Dollar steigt aufgrund der schwächeren Nachfrage nach Schutzgütern

Die Schwächung der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und das Fehlen neuer Details über Handelskonflikte zwischen den USA und China haben die Stimmung an den Finanzmärkten verbessert und die Nachfrage nach sicheren Vermögenswerten geschwächt. Am Mittwoch gab der Goldpreis von den Wochenhochs ab, und das Paar USD / JPY setzte die Aufwärtsbewegung fort.

Da keine geopolitischen Faktoren vorlagen, machten die Anleger auf Wirtschaftsberichte aufmerksam. Gestern wurde der US-Dollar durch positive Bauberichte unterstützt. Das Bauvolumen in den USA übertraf im März die Prognosen von 1,319 Mio. USD. Die Anzahl der erteilten Genehmigungen für die neuen Häuser stieg um 2,5% anstelle von erwarteten 0,7%.

Wirtschaftsberichte in der EU und im Vereinigten Königreich enttäuschten die Anleger und verursachten einen Rückgang von EUR und GBP. Der ZEW-Index für das Geschäftsklima in Deutschland fiel im April aufgrund der Außenhandelsrisiken deutlich von 5,1 auf -8,2. Der Indikator der wirtschaftlichen Stimmung in der Eurozone war ebenfalls viel niedriger als erwartet. Es fiel von 13,4 im Februar auf 1,9.

Das Lohnwachstum in Großbritannien war weniger stark als von Experten prognostiziert. Es war 2,8% statt 3,0%. Der heutige Inflationsbericht im Land enttäuschte die Anleger ebenfalls. Im März verlangsamte sich das Wachstum der Verbraucherpreise auf 0,1% und die Kerninflation sank von 3,6% auf 3,4%. Die Abschwächung des Inflationsdrucks verringert die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung der BoE-Rate in naher Zukunft. Es reduziert die Attraktivität von GBP für Investoren.

Die Bekanntgabe der Ergebnisse der Bank of Canada ist das wichtigste Ereignis von heute. Es gibt fast keine Chancen, dass die Regulierungsbehörde den Zinssatz heute erhöhen wird. Nach den positiven Wirtschaftsberichten und steigenden Ölpreisen dürfte dies jedoch im Mai der Fall sein. Daher werden die Anleger die Rhetorik der BoC-Mitglieder genau verfolgen.