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Was ist Volatilität

Was ist Volatilität

Beginnend mit einer Einführung in Forex, steht jeder Händler vor dem Begriff "Volatilität". Wörtlich wird dieser Begriff wie "Variabilität" übersetzt. Dieser Begriff charakterisiert sehr genau Schwerpunkt der gleichen Bewertung des Devisenmarktes.

Marktvolatilität von Forex

Volatilität ist Preisvariabilität auf Währungspaare. Sie widerspiegelt Diapason zwischen dem minimalen und dem maximalen Preis für einen bestimmten Zeitraum. Was die Volatilität bestimmt, wie sie gemessen wird und warum es so wichtig ist, das Volatilitätsniveau auf dem Devisenmarkt zu überwachen, behandeln wir weiter.

Wovon hängt Volatilität ab?

Marktvolatilität – ist ein unbeständiger Wert. Sie ändert sich zeitabhängig und wochentagsabhängig, steigt bei Veröffentlichung von Sondermeldungen stark an und sinkt vor Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten. Die Volatilität hängt direkt von der Spieleranzahl auf dem Markt, dem Handelsumfang sowie von der Gesamtlage der Weltwirtschaft ab.

Jedes Währungspaar hat seinen eigenen Grad an Variabilität, der sich je von Börsenzeiten ändert. Zum Beispiel ist für den japanischen Yen die größte Volatilität während der Arbeit der asiatischen Märkte zu beobachten, und für den Euro oder das britische Pfund tritt Spitzenaktivität während der europäischen Sitzung auf. Am Wochenende wird die Volatilität aller Währungspaare deutlich reduziert, da zu diesem Zeitpunkt die Aktivität des Marktes auf ein Minimum reduziert ist.

Womit ist Volatilität nützlich für Trader?

Ohne Berücksichtigung der Marktvolatilität ist es unmöglich, eine effektive Handelsstrategie zu schaffen. Der Grad der Preisschwankungen von Währungspaaren lässt sich erkennen, wie genau Prognosen sein werden und ob Wahrscheinlichkeit der Gewinnerzielung unter den gegenwärtigen Marktbedingungen groß ist. Hohe Volatilität lässt mehr Gewinn zu erzielen, erhöht aber gleichzeitig die Handelsrisiken.

Die Volatilitätsanalyse erlaubt, das wahrscheinliche Preisbereich in der aktuellen Sitzung vorherzusagen. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, dass der Preis für einen Tag durchschnittlich 60 Punkte schäfft und in der aktuellen Sitzung diese Distanz bereits verwunden hat. In dieser Situation können wir annehmen, dass bald eine Trendwende wird, daher lohnt es sich nicht, Geschäfte in Richtung des aktuellen Trends zu öffnen.

Außerdem bedeutet hohe Volatilität hohe Risiken. Deswegen sollten Anfänger Situationen vermeiden, in denen die Marktvolatilität ansteigt. Um zu verstehen, wann gehandelt werden muss und wann es besser ist, auf den Einstieg in den Markt zu verzichten, müssen Sie wissen, wie man die Volatilität berechnet.

Wie wird die Volatilität berechnet?

Volatilität kann nicht genau vorhergesagt werden.  In Sekundenschnelle kann sich die Situation auf Forex ändern. Der Grund dafür kann das Auftritt der Sondermeldungen oder die Veröffentlichung der Wirtschaftsdaten sein, die nicht den Erwartungen der Mehrheit der Marktteilnehmer entsprechen. Unter normalen Bedingungen kann die Volatilität jedoch auf der Grundlage historischer Daten vorhergesagt werden, da die Marktbewegungen zyklisch verlaufen.

Informationen über die Volatilitätshöhe von Finanzinstrumenten in bestimmten Zeitpunkten sind bei speziellen Dienstleistungen erhältlich. Hier werden Daten über die Preisbewegung auf Währungspaare für verschiedene Zeiträume (von 1 Minute bis zu einem Monat) gesammelt und systematisiert. Auf der Grundlage der Informationen über Veränderungen in der Preisbewegung in der Vergangenheit sagen Trader ihr zukünftiges Verhalten voraus.

Um die aktuelle Volatilität auf dem Markt zu messen, werden Indikatoren der technischen Analysen benutzt. Die bekanntesten Werkzeuge, die für diesen Zweck benutzt werden, sind Bollinger-Bänder, ATR, RVI, Tschajkin-Volatilitätsindikator und andere.

Die Volatilität des Marktes muss bei der technischen und fundamentalen Analyse berücksichtigt werden. So wird Ihre Handelsstrategie effektiver und vermeidet unnötige Risiken.